Investitionen ins Ferienhaus

Deutsche Urlauber wollen die Ferien in den eigenen vier Wänden genießen. Aber nicht zu Hause, sondern an einem geeigneten Urlaubsort. Nun überlegen sich bereits viele in ein eigenes Ferienhaus zu investieren.

Geldanlage

Der Konjunkturmotor läuft und die Arbeitslosigkeit sinkt, wie auch der Spiegel in einer seiner jüngsten Ausgaben berichtete. Die Zahl der Urlauber, die eine eigene Ferienimmobilie erwerben wollen, wächst ebenfalls. Sie betrachten dabei den Kauf einer Urlaubsimmobilie nicht nur als Vorteil für die privaten Ferien, sondern auch als Möglichkeit der Kapitalanlage. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass sich diese Investitionen nur dann lohnen, wenn die Immobilie auch dem Ansturm der Touristen genügt. Und das spiegelt sich in erster Linie in der Ausstattung der Ferienwohnung oder des Ferienhauses wider. Fußbodenheizung, Sauna oder Whirlpool gehören in den meisten Feriendomizilen bereits zur Grundausstattung. Wer also ein Ferienhaus erwirbt, der muss auch darauf achten über die notwendige Infrastruktur zu verfügen. Und das kann mitunter auch viel kosten.

Umfangreiche Sanierung

Rund zwei Drittel aller neu erworbenen Ferienimmobilien werden nach dem Kauf saniert und dementsprechend modernisiert. Der Mietpreis, den der Käufer für ein Ferienhaus erzielen kann, hängt in erster Linie von der Lage des Objekts ab, aber auch von der Jahreszeit und der Ausstattung. Saisonale Schwankungen gibt es fast überall. Das alles, sollte man beim Kauf einer Freizeitimmobilie beachten. Darüber hinaus ist dann ein qualitativ und quantitativ hochwertiges Vermietungsmanagement notwendig, damit die Rendite positiv ausfällt.

Die Kosten für den Kauf einer erstklassigen Freizeitimmobilie, also in Strandnähe oder an einem See, sind auch von der Region abhängig. Am teuersten sind derartige Immobilien derzeit auf der Insel Sylt. Hier musste man 2018 mit einem Kaufpreis von acht bis zwölf Millionen Euro rechnen. Die teuerste Immobilie auf der Insel wechselte gar für 17 Millionen Euro ihren Besitzer. Mit steigenden Preisen muss man auch am Tegernsee, am Bodensee, in der Norderney sowie auf Föhr und Rügen rechnen.

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