Angst vor der Immobilienblase

Luxusvillen sind in Deutschland keine Seltenheit. Aber sie sind teuer. Sehr teuer. Wirft man einen Blick auf den Immobilienmarkt und die Immobilienpreise,

so sieht man gleich, wie viel man für ein Luxusanwesen hinblättern muss. Der Markt gleicht oft einem Spiel wie in der Casino Review, der Online Casino Review oder bei Euromoon.

Immobilienboom

Immobilien sind generell teuer. Das beginnt schon bei den Wohnungsmieten, setzt sich beim Hauskauf fort und endet schließlich bei Villen. Zu den teuersten Villenstandorten zählen die Städte Köln, Frankfurt am Main, Heidelberg, Potsdam, Düsseldorf, Starnberger See, Hamburg, München, Berlin, Kiel und Dortmund sowie die Inseln Sylt und Föhr. Die Preise für Villen liegen in diesen Orten zwischen einer Million und 15 Millionen Euro.

Der deutsche Anlage-Immobilien-Verbund (DAVE) rechnet noch in diesem Jahr mit weiter steigenden Preisen in allen Segmenten dieses Sektors. Im Mittelpunkt der Anlegerinteressen stehen dabei Immobilien, die mit einer Wertsteigerung aufgrund einer positiven Bevölkerungsentwicklung in den Regionen verbunden sind.

Drohende Immobilienblase?

Die Preise im Immobilienbereich steigen derart rasant, dass man sich bereits Gedanken über eine drohende Immobilienblase macht, ähnlich der in den USA vor wenigen Jahren. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, kurz DWI genannt, beschäftigte sich mit diesen Fakten und hat unlängst eine Studie dazu veröffentlicht. Demnach seien die Immobilienpreise in den zwanzig wichtigsten OECD-Staaten deutlich gestiegen, vor allem in den Ländern Großbritannien, Schweden und Portugal. Doch auch in Deutschland scheint die Preisrallye munter weiterzugehen. Grund dafür sei weniger die tatsächliche Nachfrage nach Immobilien als vielmehr die seit 2010 stagnierenden Zinsen. Das niedrige Zinsniveau treibe Anleger regelrecht in den Immobilienmarkt.

Nun geht die Angst vor wieder steigenden Zinsen um. Bei einem höheren Zinsniveau könnte auch die Immobiliennachfrage relativ rasch wieder sinken. Dann wären teure Immobilien nicht mehr so viel wert wie die aufgenommenen Kredite. Die Kreditnehmer wären überschuldet und die Banken hätten dann mittelfristig mit einem enormen Bewertungsdruck zu rechnen. All dies könnte letztendlich in eine neue Wirtschaftskrise führen.

Trotz allem stellen Immobilien dennoch eine relativ sichere Wertanlage dar.

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